Insel der Südsee-Träume und der polynesischen Gastfreundschaft

Allein der Klang des Namens erzeugt Bilder im Kopf: Nach Sonne, azurblauem Meer, Kokospalmen, einsamen Stränden, Überwasser Bungalows – einer unbeschreiblich reichen Flora und Fauna – kurz nach Tahiti.

Südsee, genauer gesagt, Die Inseln von Tahiti im südlichen Pazifik, sind seit jeher Sehnsuchtsort und strahlt die Ruhe und Gelassenheit aus, die wir uns als gestresste Mitteleuropäer so sehr wünschen. Und dies alles sind keine Klischees, sondern ist hier Realität. Tahiti ist eine von 118 polynesischen Inseln, die in fünf Atolle aufgeteilt sind, nur etwa die Hälfte von ihnen, 67, sind überhaupt bewohnt. Allein die räumliche Vorstellungen sprengen die Vorstellungskraft, denn die Inseln sind auf rund 5,5 Millionen Quadratkilometern zerstreut, nur 3.500 Quadratkilometer, also die vierfache Fläche Berlins, sind überhaupt Landfläche.

© Tahiti Tourisme
© Tahiti Tourisme

Tahiti ist die größte Insel und das wirtschaftliche Zentrum des französischen Überseegebietes Französisch-Polynesien. Dabei handelt es sich um eine Doppelinsel, Tahiti Nui (Groß-Tahiti) und Tahiti Iti(Klein-Tahiti), dabei ist die Insel vulkanischen Ursprungs, der 2.241 Meter hohen Mont Orohena, überragt die Insel.

Immer wieder berichten Besucher von der Freundlichkeit, der Gastfreundschaft und der Ruhe und Gelassenheit der Tahitianer, die weltweit ihresgleichen suchen. Ein Grund dafür findet man möglicherweise darin, dass nach der Überlieferung der Ma´ohi hier die Wiege der Götter liegt.

Nuku Hiva - © Holger Leue
Nuku Hiva – © Holger Leue

Tahiti bietet seinen Besuchern eine uralte Kultur. Besiedelt sind die Insel seit  über 3000 Jahren und überall findet man Relikte aus Architektur, in Tänzen, Liedern und Geschichten. Der bekanntesten Europäer, der die Insel zu seinem neuen Refugium machte, war Paul Gauguin. Seit 1891 verbrachte er den Rest seines Lebens bei Mataiea und später nahe Papeete. Ein Museum erinnert an den berühmten Maler.

Lediglich seinen Urlaub am Strand zu verbringen, wird der Inselgruppe nicht gerecht. Vor allem Wanderungen ins  Inselinnere auf den Mont Orohena oder den mit  2.066 Meter nur geringfügig niedrigeren Mont Aorai gehören für Abenteuerlustige zu einem Muss, sollten aber niemals ohne einheimische Führer angetreten werden. Wer es weniger anstrengend mag, dem sei eine Wanderung im Tal von Fautana ans Herz gelegt, mit seinen Wasserfällen oder ein „Abtauchen“ in die Lavaröhren von Hitiaa, ein weit verzweigtes unterirdisches Tunnelsystem mit vier Hauptröhren, mit kleinen Wasserfällen und romantischen Grotten.

Moorea - © Tahiti Tourisme
Moorea – © Tahiti Tourisme

Die bekanntesten Inseln sind neben Tahiti sicherlich Bora Bora, Moorea, und Huahine. Die Atolle Rangiroa, Fakarava und Tikehau, die zum Archipel der Tuamotu gehören, sind vor allem für Taucher ein Eldorado

Hier warten  sowohl charmante kleine Pensionen im polynesischen Baustil über die bekannten exklusiven Resort-Hotels, die berühmten, auf Stelzen errichteten Überwasser-Bungalows auf die Besucher des Archipels.

Bilderbuchstrände, unberührte Riffsysteme, glasklare Lagunen und eine unberührte Natur machen eine Reise in diesen Teil der Südsee zu einem zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Krone kann man einer solchen Reise aufsetzen, wenn man mit einem Segelboot oder einer Motoryacht in den Lagunen von Bora Bora, Huahine, Raiatea oder Rangiroa kreuzt.

Bora Bora © Mark Fitz
Bora Bora © Mark Fitz

Ob Lifestyle am Strand, Wandern und Kultur auf den Marquesas, der Besuch von Festivals und Veranstaltungen, die sich durch das ganze Jahr hindurch ziehen, kulinarische Genüsse oder ein Segelrevier, das die Größe Europas hat, Tahiti bietet die ganze Vielfalt. Übrigens:  Flüge in das Südseeparadies gibt es von Deutschland via Paris oder über Los Angeles mit Air France (3 Flüge/Woche), Air Tahiti Nui (bis 8 Flüge/Woche). Ab Paris über San Francisco ebenfalls mit French Bee.  Alternativ kann die Anreise aber auch via Japan und Australien, beziehungsweise Neuseeland erfolgen.

Bora Bora © Marc Gérard Photography
Bora Bora © Marc Gérard Photography

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